Hilfe für Frauen in Not

Frauen sind nicht nur der alltäglichen Diskriminierung ausgesetzt, sondern auch immer wieder Opfer sexueller und häuslicher Gewalt. Und auch wenn der Gesetzgeber unlängst die Rechte der Opfer wesentlich gestärkt hat und zum Beispiel erstmal die sexuelle Belästigung als Straftatbestand eingeführt hat sind die Opferzahlen noch immer beunruhigend hoch.

Diese Seiten sollen Frauen, die Opfer sexueller Gewalt und Belästigung geworden sind, aber auch deren Verwandte und Freunde Informationen geben, welche Hilfsmaßnahmen es gibt. Wir haben dazu einige wichtige Initiativen beschrieben, wie den Hilfenotruf der bundesweit geschaltet und Tag und Nacht besetzt ist. Dieser kann sowohl über das Telefon als auch über einen Online-Chat verwendet werden.

Internetsuche nach Frauenhäusern

Wir zeigen auch auf, welche Beratungsstellen es gibt und wie man über das Internet Frauenhäuser in der Umgebung finden und auswählen kann. Denn oftmals wissen Frauen in Notsituationen nicht, wo sie sich hinwenden können, und manche brauchen vor allem erst einmal einen sicheren Ort, vor allem bei häuslicher Gewalt.

Ist es zu einem gewalttätigen Vorfall gekommen, haben wir ebenfalls einige Ratschläge zusammengestellt, was dann zu tun ist. Diese reichen von einem Gang zur Polizei bis hin zu Beratern, die versuchen, zunächst die schlimmsten Probleme zu lösen. Wir erklären dabei auch was es mit dem Opferentschädigungsgesetz auf sich hat und warum es wichtig ist, als Opfer sexueller Gewalt so schnell wie möglich einen Antrag zu stellen.

Weil soziale Projekte wie Frauenhäuser und Beratungsstellen immer auch eine Menge Geld kosten, haben wir Finanzierungsquellen untersucht und nachgesehen, wieviel der jährlichen Einnahmen des Staates und der Spielbanken aus Glücksspielgewinnen dafür verwendet werden.